Am 06.06.2017 fand die konstituierende Sitzung unserer Gemeinde statt. Wie Sie auf dem Bild leicht erkennen können, war die Veranstaltung „extrem gut“ besucht (zirka 25 Personen, darunter mehrere Mitarbeiter).  Das politische Leben der Gemeinde scheint wenig attraktiv zu sein.

 

 

Ich persönlich bereue nicht, zwei Stunden in der Gemeinde verbraucht zu haben.  Der Titel passte perfekt zu dieser Veranstaltung.  Es war sehr spannendes Theaterstück, bei der die Spannung bis zur letzten Minute aufrechterhalten wurde.

Angefangen hat alles bei dem Versuch, die konstituierende Sitzung zu verschieben, weil zwei Personen abwesend waren. Es handelte sich dabei, um die Herren Freund und Orentlicher. Die Aufregung wegen der Abwesenheit der genannten Personen war für mich nicht nachvorziehbar. Die beiden Herren vertreten diametral entgegengesetzten Ansichten.

Der Höhepunkt des heutige abends war die Wahl des Vorstandes. Nach einem überraschenden Zwischenergebnis*

Platz 1 - F. Schotland
Platz 2 - E. Schwarzmann
Platz 3 - A. Lehrer
Platz 4 - M. Freund, I. Farkas und Dr. M. Rado
Platz 5 - B. Levy

*Möglicherweise hier sind die korrekte Zahlen, aber ohne Gewähr

1) A. Lehrer - 8
2) Dr. F. Schotland - 8
3) E. Schwarzmann - 7
4) I. Farkas - 5 (+6 zweite Abstimmung)
5) M. Freund - 5 (+5 zweite Abstimmung)
6) Dr. M. Rado -5 (+2 zweite Abstimmung)
7) B. Levy - 4

wurde eine Verhandlungspause angelegt. „Die Vielzahl der Mitglieder der Gemeindevertretung erfüllen die Rolle der so genannten Statisten“ - genauso empfand ich die vor Kur­zem. Heute kann ich mein Vorwurf zurücknehmen. Es wurde sehr intensiv verhandelt und zwar mit einem offensichtlichen Ziel: Dr. Michael Rado abzuwählen.

Von außen sah es so aus, dass die gewissen Absprachen nicht gehalten wurden. Ich möchte hier keine Namen nennen, aber die Gesichter von einigen Mitgliedern sprachen mehr als eine deutliche Sprache. Es ist interessant, wie die Damen und Herren in der Zukunft miteinander klarkommen sollen.

Mich hat die minimale Anzahl der Stimmen für Bettina Levy regelrecht überrascht. Nach mehreren gemeinsamen Auftritten mit den Herren Schotland und Reich, wurde plötzlich die scheinbare Gemeinsamkeit weggespült.

Wie begründet man vier Stellvertreter für den Vorsitzende der Gemeindevertretung? Michael Licht - Vorsitzender der Gemeindevertretung: 4 Stellvertreter: Reich, Orentlikher, Polonskij, Perelman

Ich vermute, dass die praktizierte geheime Wahl keine Vorteile bietet, eher das Gegenteil.  Eine geheime Abstimmung bedeutet einen erheblichen Mehraufwand. Eine offene Abstimmung per Handzeichen hingegen lässt sich schnell durchführen. 

Ich bin fest davon überzeugt, wenn die geheime Wahl abgeschafft wird, wird man gezwungen an die Regeln zu halten. Am Ende wird es gegenseitigen Respekt fordern.

 


P.S. Um die Besucherzahl zu erhöhen, soll dieser Satz „Bei einem Buffet laden wir Sie…“  ganz oben stehen. Wie hier oder hier. Liebe geht durch den Magen - auch in der Gemeinde.

 

Die glücklichen Gewinner oder Verlierer des Abends: