In diesem Jahr, wie auch Jahre davor, unterstützt die Synagogen-Gemeinde Köln den bedürftigen Gemeindemitgliedern und verteilt die Matzen an diese Personen. Meiner Einschätzung nach, kann es dabei über mehr als 1000 Personen sein. 

Da in diesem Jahr die Gemeindewahl stattfinden soll, wurden alle Mazza-Packungen mit einem Aufkleber versehen:

 

 

Ich bin fest davon überzeugt, dass es ein typischer Fall einer unzulässigen Wahlbeeinflussung ist. Bei dem potentiellen Wähler wird dadurch den Eindruck erweckt, dass die Matzen-Packung ein Geschenk ist. Möglicherweise steht solche Packung eine Woche auf dem Tisch, dadurch werden die Namen der Vorstandsmitglieder im Gedächtnis eingeprägt.

Die Kosten für diese Werbung des Vorstandes trägt die Gemeinde.

Lieber Vorstandsmitglieder in Russland oder in der Ukraine wird oft Buchweizen an die Leute verteilt, um deren Stimmen zu kaufen. Man behauptet, es sei eine sehr gute Methode, um die Stimmen von Babuschkas zu sichern.

Bezweifelt jemand, dass diese Maßnahme einen Wahl-Vorsprung verschaff?